21. Jänner 2010 | Tiroler Bauernbund
Tagesmütter wird es weiter brauchen
VP-Familiensprecherin LAbg. Paula Eisenmann hofft auf eine zukunftsfähige Lösung

 
Die Tiroler Tagesmütter sind eine wichtige Einrichtung, die auf Vereinsbasis agiert und wertvolle Arbeit in der Kinderbetreuung leistet. „Dessen sind sich alle Verantwortlichen im Land sehr wohl bewusst“, so Familiensprecherin Paula Eisenmann.
 

Die Abgeordnete aus dem Bezirk Kufstein kennt die Problematik nur zu gut. „Wir haben tolle öffentliche Einrichtungen. Die Kindergärten funktionieren bestens, immer öfter wird der Mittagstisch angeboten und die Nachmittagsbetreuung ist stark im Kommen“, so Eisenmann. Daneben brauche es aber auch weiterhin die private Unterstützung durch die Tagesmütter, „denn gerade im Tiroler Unterland wird das Angebot extrem genützt“. Gerade in den Tourismusregionen in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel herrscht eine starke Nachfrage.

Flexible Einrichtungen

„Für Eltern, die in Dienstleistungsberufen wie im Gesundheitsbereich, im Tourismus und anderen tätig und dort mit einer besonderen Arbeitszeitsituation konfrontiert sind, bieten genau die Tagesmütter flexible Einrichtungen. Es geht hier vor allem um die beste Betreuung unserer Kinder“, meint Eisenmann und ergänzt: „Ich bin aber überzeugt, dass die zuständigen Landesrätinnen Patrizia Zoller-Frischauf und Beate Palfrader gut verhandeln werden“. Das hieße dann, dass sich Elternvertreter, Tagesmütter, das Land, das AMS und die Gemeinden zu Verhandlungen treffen. „Die Finanzierung wird derzeit etwa zur Hälfte vom Land getragen, nur rund drei bis fünf Prozent steuern die Gemeinden bei und immerhin 14 Prozent das AMS. Zwischen 24 und 27 Prozent bringen im Schnitt die Eltern ein“, weiß Eisenmann. Der Rest kommt von Mitgliedsbeiträgen der verschiedenen Vereine. Sie betont, dass am Verhandlungstisch alle Richtung offen sind. „Aber eines ist klar: Tagesmütter wird es auch weiter brauchen“, so die VP-Familiensprecherin LAbg. Paula Eisenmann.


Tiroler Bauernbund, 6020 Innsbruck, Brixner Straße 1
Tel. 0512/59900-12, Fax: 0512/59900-31, E-Mail: tbb@tiroler-bauernbund.at