13.01.2018

„Ich bin Politiker geworden um mich für die kleinen und großen Anliegen der Bevölkerung stark zu machen. Und das durfte ich in den vergangenen fünf Jahren auch als Bauernbundobmann machen“, so  Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler. „Wir wollen die Zusammenarbeit mit unseren Touristikern noch mehr stärken und die heimischen Erzeugnisse noch besser im Land vermarkten.“ Zur neuen Bundesministerin Köstinger meinte Geisler vor dem versammelten Landesbauernrat. „Andrä Rupprechter hat mit seiner hervorragenden Arbeit ein Fundament gelegt. Gerade im Bildungsbereich mit der HBLFA in Rotholz hoffe ich, dass dieser Weg weitergeführt wird. Die Ausbildung unserer Jugend ist der wichtigste Rohstoff in unserem Land.“ Große Herausforderungen ortet Geisler bei den Entwicklungen auf EU-Ebene. „Es braucht weiterhin starke Verhandler, die die kleinstrukturierte Berglandwirtschaft mitdenken und stark vertreten. Essenziell bleibt für uns alle, dass wir auch in den Bereichen Bewusstseinsbildung und Bürokratieabbau auf Landes- und Bundesebene an einem Strang ziehen“, so Geisler zum anwesenden Präsidenten des Österreichischen Bauernbundes und zur Bundesministerin.

LH Günther Platter sicherte den Tiroler Bauern seine vollste Unterstützung zu: „Wo würde unser Land stehen, wenn wir keine Bauern hätten. Unsere Regionen wären massiv von Landflucht betroffen. Ich will die Landwirtschaft maximal unterstützen, weil ich weiß welchen Stellenwert unsere Bauern haben und weil ich weiß wie wichtig ihre Arbeit für unser Land ist. Ich versichere, dass wir weiterhin jeden Cent in Brüssel abholen.“

Elisabeth Köstinger, sprach in ihrer Funktion als Bundesministerin erstmals offiziell im Rahmen einer Tiroler Veranstaltung und bedankte sich bei den anwesenden Bäuerinnen und Bauern für die Unterstützung im Wahlkampf. „Wir müssen die Sorgen und Ängste der Menschen ernst nehmen und konkrete Antworten geben. Es ist uns im Regierungsprogramm gelungen, die Existenz unserer Bäuerinnen und Bauern auch in Zukunft nachhaltig abzusichern.“ Zur verstärkten Zusammenarbeit von Tourismus und Landwirtschaft meinte Köstinger: „Tirol ist ein Vorreiterbundesland, was die Verwendung heimischer Produkte angeht. Das muss uns in Zukunft auch auf Bundesebene gelingen“, so Köstinger. „Wir werden uns alle eine Frage stellen müssen: welche Landwirtschaft wollen wir in Zukunft haben. Das wird die Frage im Hinblick auf Brexit und EU-Verhandlungen bleiben. Unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft im Berggebiet muss eine Zukunft haben. Die Bevölkerung will uns als Produzenten haben und das muss unser Hauptargument in den Verhandlungen sein. Die Menschen wissen den hohen Bio-Anteil, die Gentechnikfreiheit und die höchsten Umwelt- und Produktionsstandards zu schätzen. Abschließend appellierte Köstinger: „Wir dürfen unsere Bauern nicht ins Museum stellen – unsere Bauern produzieren, halten unsere Landschaft offen und sind die Lebensader unseres Landes.“

Neben zahlreichen Bäuerinnen, Bauern und Jungbauern aus allen Landesteilen Tirols waren Neben BM Elisabeth Köstinger und LH Günther Platter auch LR Johannes Tratter, LR Arnold Schuler, MEP Herbert Dorfmann, Altlandeshauptmann Alois Partl, zahlreiche Abgeordnete des Tiroler Landtages, LK-Präsident Ing. Josef Hechenberger und Landesbäuerin Resi Schiffmann. Auch die Spitzenfunktionäre des Südtiroler und Salzburger Bauernbundes waren anwesend. Der Tiroler Bauernbund hat derzeit 18.000 Mitglieder und zusätzliche 18.000 Mitglieder in der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend.

Geisler präsentierte im Rahmen des Landesbauernrates die Bauernbund-Kandidaten zur bevorstehenden Landtagswahl und bat den anwesenden Landesbauernrat um vollste Unterstützung am 25. Februar.

EHRUNGEN:

Drei verdiente Persönlichkeiten wurden mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Tiroler Bauernbundes ausgezeichnet:

Ök-Rat Jakob Auer:  „Als ehemaliger Präsident des Österreichischen Bauernbundes hatte sein Wort stets Gewicht, wenn er es einbrachte“

DI Richard Norz: „Er verstand es den Blick über den Tellerrand hinaus nie zu verlieren. Über ein Vierteljahrhundert leitete er die Geschicke der LK-Tirol. Hat zu wichtigen Entscheidungen beigetragen, war manchmal seiner Zeit voraus. Hat sich stets um einen wertschätzenden Umgang mit den Mitgliedern und den Bauernfamilien bemüht.

DI Andrä Rupprechter: BB ehrt nicht nur Menschen für ihr Lebenswerk sondern auch mitten in Ihrer politischen Tätigkeit. Es ist uns ein Anliegen dir Danke zu sagen für deinen Einsatz. Goldenes Ehrenzeichen soll ein Zeichen des Dankens und der Wertschätzung sein aber vor allem Ansporn und Motivation für den weiteren politischen Lebensweg. Er weiß, wie die EU tickt. Andrä, kämpfe weiter für uns!



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