04.01.2018

Amanda Raich, wie ist es zu Deiner Kandidatur für den Tiroler Landtag gekommen?
RAICH: Ich war im November auf einer Austrailien-Reise, die ich schon sehr lange geplant habe, und da hat mich Bezirksbauernobmann Rudolf Köll via Skype kontaktiert und gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, für den Bauernbund im Bezirk Imst zu kandidieren. Ich komme aus einem Elternhaus, wo Politik und der Einsatz für die Interessen anderer immer schon eine sehr wichtige Rolle spielten (Anm.: Karl Raich ist nicht nur der Vater von Amanda Raich, sondern auch der Bürgermeister von Jerzens) und somit entschied ich mich nach reiflicher Überlegung, bei der bevorstehenden Landtagswahl zu kandidieren. Ich trete nun als Listenvierte im Bezirk Imst an.

Wie schätzt Du die Ausgangssituation ein?
RAICH: Ich sehe meine Ausgangsistuation sehr pragmatisch: Das geltende Wahlrecht ermöglicht eine Vorreihung mit entsprechend vielen Vorzugsstimmen. Mein klares Ziel ist es, so viele Vorzugsstimmen zu bekommen, dass ich zumindest auf den 2. Listenplatz vorrücke. Sollte Jakob Wolf früher oder später in die Landesregierung wechseln, würde der zweite Platz ein sicheres Landtagsmandat bedeuten. Ich brauche daher jede Vorzugsimme, gerade von der Jugend und aus den eigenen Reihen. Wenn ich die habe, dann ist alles möglich.

Was sind Deine Vorhaben?
RAICH: Die Politik von heute ist das Fundament der jungen Leute von morgen. Die Zukunft der ländlichen Räume und vor allem die Jugend sind zwei Schwerpunkte, die ich mit Nachdruck vertreten werde. Wir haben mit der JB/LJ im Bezirk und auf Landesebene in den vergangenen Jahren bereits sehr viel in Bewegung gesetzt und  wir sind wohl der Beweis dafür, dass wir alles andere als eine „Null-Bock-Generation“ sind. Im Gegenteil: Wir wollen und werden mitbestimmen, denn immerhin geht es ja um unsere Zukunft.

Und die konkreten Anliegen?
RAICH: Die Chancengerechtigkeit in unseren Gebieten beschäftigt mit seit langem. Ich werde mich mit voller Kraft dafür einsetzen, dass unsere kleinstrukturierte Berglandwirtschaft im Bezirk erhalten bleibt. Auch gilt es die Rahmenbedingungen für die Almwirtschaft im Tiroler Oberland so zu stärken, dass es für unsere Bauern auch in Zukunft noch attraktiv ist, ihre Tiere auf Sommerfrische zu schicken. Ich denke dabei an konkrete Entlastungen bei den Kosten für das Almpersonal und Infrastruktur sowie an einen dringend notwendigen Bürokratieabbau.

Was brauchen junge Menschen in unserem Land?
RAICH: Die Frage „Soll ich gehen oder bleiben?“ stellt sich wohl jeder  junge Mensch. Wir brauchen geeignete Rahmenbedingungen, damit die se Frage mit „bleiben“ beantwortet werden kann – und zwar aus tiefster Überzeugung heraus. Damit sich junge Menschen jedoch nicht in Ballungszentren sehnen, muss es Chancengleichheit in der Aus- und Weiterbildung für Jugendliche am Land geben. Der Stellenwert der Lehre spielt dabei eine essenzielle Rolle, es muss noch attraktiver werden, eine Lehre zu absolvieren, damit wir in Zukunft nicht unter einem massiven Fachkräftemangel leiden. In diesem Zusammenhang begrüße ich die Inititiven, die in den vergangenen Jahren gestartet wurden. Es gilt diese Maßnahmen weiterhin zu stärken und voranzutreiben.

Welche politischen Ziele hast Du?
RAICH: Die Absicherung der bäuerlichen Familienstruktur ist mir –wie bereits erwähnt – ein sehr wichtiges Anliegen. Als Geschäftsführerin der JB/LJ Imst ist mir darüber hinaus die Stärkung der Vereine und des Ehrenamtes besonders wichtig. Die Vereine sind das Rückgrat einer lebendigen Gemeinschaft in den Dörfern, die hinschaut und nicht wegschaut, um Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Unsere Vereine sind ein unverzichtbarer Beitrag für das Zusammenleben und bieten vielen Menschen Halt und ein Netzwerk. Weiters ist mir die Attraktivität des ländlichen Raumes ein großes Anliegen. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass das Leben in unseren Dörfern so attraktiv ist, wie wir es tagtäglich erleben dürfen. Im Gegenteil stecken außergewöhnliche Leistungen und großer Einsatz der Menschen. die dort leben und Verantwortung für andere tragen. dahinter. Es braucht weiterhin zeitgemäße Rahmenbedingungen, damit Menschen vom Land ihre Zukunft weiter am Land sehen können. Moderne Bildung, hochwertige Arbeitsplätze, zukunftsfähige Infrastruktur, verlässliche Gesundheitsversorgung, Kultur, etc. – all das braucht es, damit unsere ländlichen Räume Zukunftsräume sind und bleiben.    
Danke für das Gespräch! 

Zur Person

Geboren am 16. Februar 1994
in Zams, besuchte sie die Volksschule in Jerzens und danach die Hauptschule in Wenns, um danach an den Zillertaler Tourismusschulen zu maturieren. Nach mehrjähriger Erfahrung im Tourismusbereich und einem einjährigen Auslandsaufenthalt in den USA arbeitet Raich seit 2016 im Chefsekretariat in der Abteilung Soziales im Amt der Tiroler Landesregierung in Innsbruck.
Herkunft:
Amanda Raich lebt mit ihrer Familie auf einem Bauernhof in Jerzens, wo Urlaub am Bauernhof einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt. Vater Karl Raich ist Bürgermeister von Jerzens. Politisches Intersse und Engagement wurde Amanda sozusagen in die Wiege gelegt.
Hobbys: Skifahren, wandern, reisen, Vereinsleben
Stärken: verantwortungsbewusst, zuverlässig, ehrgeizig 

Meine politischen Ziele

1. Erhaltung und Stärkung der bäuerlichen Familienstrukturen – Aufrechterhaltung der flächendeckenden Landwirtschaft im Tiroler Oberland
2. Nachhaltige Stärkung der ländlichen Räume z. B. Sicherung der ärztlichen Versorgung, Nahversorgung, Ausbau der Infrastruktur, ...
3. Gemeinden für junge Menschen lebenswert mitgestalten – junges Wohnen
4. Absicherung des Ehrenamtes, Brauchtums- und Traditionspflege in unserer Heimat
Darum: Stärken Sie die bäuerliche Kandidatin im Bezirk Imst und geben Sie am 25. Februar AMANDA RAICH Ihre Vorzugsstimme!


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Dienstag, 23. Januar 2018
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Dienstag, 23. Januar 2018
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