07.12.2017

Der Zivildienst in der Landwirtschaft bietet Bauernfamilien eine wertvolle Hilfeleistung bei der Bewirtschaftung ihrer Höfe in Notsituationen. Junge Männer erledigen dabei die Arbeiten rund um Hof und Stall und sorgen damit für die Fortführung des Betriebs, wenn der Betriebsführer ausfällt.
Die Zivildiener kommen meist direkt aus der Landwirtschaft oder haben Berufsausbildungen, die bei der Arbeit am Bauernhof nützlich sind. Der landwirtschaftliche Zivildienst ermöglicht es ihnen nicht nur bisher erworbenes Know-how sinnvoll einzusetzen, sie sammeln bei den Einsätzen auch wertvolle Lebenserfahrung. Den Wert der geleisteten Hilfe bestätigt auch die Anerkennung, die die Arbeit der jungen Männer bei den Bauern findet. „Ob Unfall, Krankheit oder auch Todesfall – unsere Zivildiener kommen dort zum Einsatz, wo es rasch und unkompliziert Hilfe braucht“, bringt es Maschinenring-Landesgeschäftsführer Hermann Gahr auf den Punkt.
Die Vermittlung und Einsatzorganisation erfolgt über den Maschinenring und die Landwirtschaftskammer Tirol. Erforderliche Einsätze können bei den Bezirkslandwirtschaftskammern, den Maschinenring-Geschäftsstellen oder direkt beim Zivildienst-Betreuer Benedikt van Staa gemeldet werden.

Neun arbeitsreiche Monate
Die Zivildiener sind während des neunmonatigen Zivildienstes meist auf mehreren Betrieben beschäftigt, wobei die Einsätze je nach Bedarf und Notfall verschieden lange dauern. „Die Einsätze verlangen von den Burschen einiges ab. Oft kommen sie zu Familien, die nach Schicksalsschlägen eine besonders schwierige Zeit durchleben. Hierbei sind neben dem landwirtschaftlichen Fachwissen auch Feingefühl und Einfühlungsvermögen gefragt“, erklärt Gahr.
Der Zivildienst und die soziale Betriebshilfe überbrücken in über 300 Fällen pro Jahr soziale Notfälle auf Tiroler Höfen.

Foto: Elf neue Zivildiener stehen seit November wieder für Einsätze auf Tiroler Höfen im Einsatz.


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