30.11.2017

Was tut sich jetzt nach der Listenreihung im Tiroler Bauernbund?
RAGGL: Es gilt, alle Kräfte zu mobilisieren. Keiner darf sich auf Erfolge der Vergangenheit ausruhen. Der Tiroler Bauernbund befindet sich gerade mitten in einer sehr arbeitsintensiven Zeit, die wichtig für die Zukunft des Tiroler Bauernbundes ist. Die Nationalratswahl ist erfolgreich geschlagen, unsere Vertreter in Wien wurden mit beeindruckenden Ergebnissen – die auch im gesamtösterreichischen Vergleich das Spitzenfeld anführen – wieder bestätigt und sowohl NR Hermann Gahr als auch Bundesminister Andrä Rupprechter können auch zukünftig, ausgezeichnet mit einem großen Vertrauen, nahezu nahtlos die Anliegen der Tiroler Bauernschaft in unserer Bundeshauptstadt und in Brüssel vorantreiben.

Wie geht es jetzt weiter?
Wir haben diese Woche die traditionellen Herbstkonferenzen abgeschlossen und somit hat unser Obmann Josef Geisler gemeinsam mit der Bauernbund-Spitze das zweite Mal innerhalb weniger Monate alle Bezirke besucht und wieder über 1000 Spitzenfunktionäre in allen Bezirken direkt angesprochen. Sehr erfreulich ist, dass sehr viele junge Menschen und neu gewählte Mitglieder der TJB/LJ sich aktiv an den Konferenzen durch interessante Diskussionsbeiträge beteiligten und ihre Meinung und Anregungen einbrachten. Es ist eine Stärke des Bauernbundes, dass wir nicht nur in Wahlzeiten direkt in den Gemeinden sind, sondern dass wir durch diese regelmäßigen Veranstaltungen versuchen unser Ohr möglichst nahe an der bäuerlichen Basis zu haben – nur so können wir die Anliegen weitertragen.

Wie würden Sie die Stimmung bei den Bauern beschreiben?
Die Stimmung ist merklich besser geworden. Das ist meines Erachtens den steigenden Produktpreisen sowie der besseren großpolitischen Wetterlage geschuldet. Es ist unseren Mitgliedern merklich leichter gefallen, die Neue Volkspartei mit Sebastian Kurz in den Nationalratswahlkampf zu unterstützen und wie man sieht, waren auch viele unserer Leute bereit, dafür einzutreten und im wahrsten Sinne des Wortes für Sebastian Kurz und unsere Bauernbund-Spitzenkandidaten zu „rennen“. Nicht umsonst konnten unsere Bauernbund-Kandidaten 34.519 Vorzugsstimmen erreichen –das sind wohlgemerkt knapp 50 Prozent der gesamten VP-Vorzugsstimmen. Im Bezirk Innsbruck-Land erreichte NR Hermann Gahr 10.200 Vorzugsstimmen und in Kitzbühel/Kufstein wählten 12.300 Menschen Andrä Rupprechter per Vorzugsstimme.

Was bedeutet das für die bevorstehenden Landtagswahlen?
Zu allererst bedeutet das absolute Vorsicht und ich warne bereits jetzt davor, sich auf diesem Wahlerfolg auszuruhen und darauf zu vertrauen, dass es uns ohne unser Zutun wieder so gut gehen wird. Für die bevorstehenden Landtagswahlen heißt es vollsten Einsatz und Mobilisierung sämtlicher Kräfte des gesamten Bundes mit allen Sektionen sowie die Mobilisierung der Menschen im ländlichen Raum. Wir sind jedoch in Tirol in der glücklichen Situation, dass wir mit Günther Platter einen sehr erfahrenen und geschätzten Landeshauptmann haben, der sicherlich für Stabilität steht und ein Zugpferd in der bevorstehenden Wahlbewegung sein wird. Aus bäuerlicher Sicht haben wir mit Bundesobmann Josef Geisler einen starken Mann, der mit einem fleißigen und arbeitsamen Team auf der Bezirks- und Landesliste in den Wahlkampf zieht.

Wie schaut es in den einzelnen Bezirken aus?
Unsere Routiniers haben sich in ihren Bezirken durch viel Fleiß und Einsatz auf Spitzenpositionen der Wahlkreislisten gefestigt. Sie sind durch die Bank Vertreter aller Landbewohner geworden und kennen die Anliegen der Menschen. Alois Margreiter, Martin Mayerl und Josef Geisler wurden einstimmig als Bezirksspitzenkandidaten festgelegt. Josef Edenhauser und Kathrin Kaltenhauser sind auf Platz zwei gereiht. Darüber hinaus ist es für uns sehr erfreulich, dass wir mit Hermann Kuenz einen starken Verhandler und Landwirtschaftsexperten auf Platz sieben der Landesliste finden. Mit Bezirksbauernobmann Thomas Schweigl schicken wir abermals einen Fachexperten und exzellenten Verhandler in den Wahlkampf. Wir sehen in ihm eine sehr große Bereicherung für unseren Agrarklub, der auch schwierige Themen nicht scheut. Damit Thomas Schweigl auch tatsächlich in den Tiroler Landtag einziehen kann, muss es gelingen, durch eine starke Ausstattung mit Vorzugsstimmen eine Vorrückung zu erreichen.

Worauf führen Sie die breite Unterstützung dieser Kandidaten zurück?
Der Bauernbund hat sich schon sehr früh breiter aufgestellt und wir haben in der Landtagsarbeit die Themen des ländlichen Raumes immer schon stark vertreten, ohne die Anliegen der Tiroler Bauernfamilien außer acht zu lassen. Jungen Menschen unser Vertrauen zu schenken und besonders Frauen eine Chance auf ein Mandat zu gegeben hängt im Bauernbund nicht mit Quoten zusammen, sondern mit der Wertschätzung. So haben wir bereits seit Jahrzehnten starke Frauen in die Parlamente entsandt. Nach Regina Heiß, Resi Schiffmann, Paula Eisenmann, Claudia Hirn, Kathrin Kaltenhauser wird diesmal die 24jährige Amanda Raich aus Jerzens unsere junge Kandidatin sein, die wir im Bezirk Imst unterstützen.

Foto: Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl: „Der Tiroler Bauernbund ist breit aufgestellt.“


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