09.11.2017

Nachdem die Nationalratswahlen erfolgreich geschlagen sind und die Koalitionsverhandlungen in Wien auf Hochtouren laufen, ist es uns gerade in dieser Zeit der Verhandlungen und Weichenstellungen besonders wichtig, unsere Tiroler Anforderungen und Bedürfnisse in Wien zu deponieren“, so Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler, der gemeinsam mit BM Andrä Rupprechter, LK-Präsident Josef Hechenberger, NR Hermann Gahr und Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl an der Klausur in Graz teilnahm.
Unter dem neuen Führungsteam von Bauernbundpräsident NR Georg Strasser und Direktor Mag. Norbert Totschnig wurden die bevorstehenden Themen der österreichischen Bauernschaft mit den Spitzenvertretern aller Länderbünde durchgearbeitet.
Präsident Georg Strasser dankte den anwesenden Vertretern für das enorme Engagement im Rahmen des Nationalratswahlkampfes: „Der Bauernbund konnte maßgeblich zum Wahlgewinn beitragen. Die Landesbauernbünde haben einen ausgezeichneten Wahlkampf geführt das Endergebnis ist erfreulich: Der Bauernbund konnte seine Mandate von 13 auf 16 ausbauen“, resümiert Strasser.
„Die Bundesländer Kärnten, Steiermark, Burgenland, Salzburg und Vorarlberg sind künftig mit einem Mandat im Nationalrat vertreten. Tirol stellt zwei Abgeordnete, Oberösterreich drei und Niederösterreich sechs Abgeordnete.“

Themen für die Zukunft
Für den Bauernbund ist es essenziell, das zukünftig wichtige Themen wie Verhandlungen über das EU-Budget von 2021–2027 und damit auch des EU-Agrarbudgets sowie die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik bestmöglich begleitet werden. „Es gilt nun, die Kräfte der Bauern zu bündeln. Es werden nun auf Landes- und Bundesebene tragfähige Konzepte ausgearbeitet, die dann möglichst rasch umgesetzt werden müssen. Dass die flächendeckende kleinstrukturierte Landwirtschaft im Berggebiet stark vertreten ist, dafür sorgen wir gemeinsam mit Andrä Rupprechter und der neuen Führung im Österreichischen Bauernbund“, so Geisler.

Fünf Schwerpunkte für die Zukunft:
- Unsere Heimat – ländlicher Raum im Dialog mit dem urbanen Raum
- Klares Bekenntnis zu Europa, das aber den Regionen dienen muss
- Einkommen sichern, um dem Strukturwandel entgegenzuwirken
- Soziale Sicherheit für die bäuerlichen Familien
- Anerkennung der Landwirtschaft in der Gesellschaft

„Wir freuen uns, dass es so rasch zu Koalitionsverhandlungen gekommen ist, und unterstützen den Entschluss des Parteiobmannes“, äußerte sich Parteiobmann Strasser. „Für Österreich und unsere Bauern ist es wichtig, dass es schnell zu einer stabilen und umsetzungsstarken Regierung kommt, um notwendige Veränderungen anzugehen und Inhalte in den Vordergrund zu rücken“, schätzte Bauernbundobmann Josef Geisler die Lage ein. „Ich wünsche mir, dass der neue Stil in der Volkspartei nun in ein modernes Programm für Österreich einfließt. Die tatsächlichen Herausforderungen gehören nun tatkräftig angepackt und somit unser Land positiv weiterentwickelt“, meinte Geisler im Anschluss an die Klausur.

Foto: Starkes Team (v. l.): BM Andrä Rupprechter, NR Hermann Gahr, BB-Präsident Georg Strasser, GS Elisabeth Köstinger, BO Josef Geisler, Präsident Josef Hechenberger und Direktor Peter Raggl.


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