02.11.2017

In allen Tiroler Regionen gibt es einen interessanten Bestand historisch gewachsener Gebäudeensembles in einmaliger Lage. Sie prägen das Erscheinungsbild der typisch tirolerischen, heute jedoch oftmals gefährdeten Siedlungsstruktur. Ziel des Projekts ist deren Erhalt. Dies soll durch die Entwicklung von Leitlinien sowie die Festlegung kleinräumiger Schutzzonen ermöglicht werden“, hält Landesrat Tratter fest.

Projekt erfolgt durch fachübergreifende Vernetzung
Der Bedeutung des Ensembleschutzes wird durch fachliche Vernetzung und abteilungsübergreifende Kooperation entsprochen: Von der Erfassung und Klassifizierung wertvoller Gebäude über die Festlegung notwendiger Revitalisierungsschritte bis hin zur Abwicklung der Fördermittel wird zusammengearbeitet.
Die Koordination erfolgt durch die Landesabteilung Bodenordnung (Dorferneuerung) in enger Verbindung mit den Abteilungen Kultur (Tiroler Kunstkataster), Umweltschutz, Bau- und Raumordnungsrecht sowie dem Bundesdenkmalamt (Landeskonservatorat für Tirol). Am Ende soll ein „Schutzzonenmodell“ entstehen – ein praxistaugliches Regelwerk des Landes Tirol nach dem Vorbild des seit über 40 Jahren bewährten Stadt- und Ortsbildschutzgesetzes (SOG). Dieses soll für den Bestand der baukulturell und historisch wertvollen Ensembles garantieren.
Alle ExpertInnen, die beim Projekt kooperieren, sind überzeugt: Durch fachliche Beratung und Förderung kann es gelingen, eine Vielzahl der wertvollen Ensembles zu schützen.

Kaunertal: Das Pilotprojekt Ögghöfe
Was möglich ist, zeigt das Beispiel Ögghöfe auf eindrucksvolle Weise. Um dieses einzigartige Ensemble zu revitalisieren, wurde der Verein „Kulturdenkmal Ögghöfe“ gegründet. Das Haus Praxmarer – Ögg 221 konnte mithilfe von Förderzusagen des Landes vorbildlich instandgesetzt werden. „Der Schutz unserer historischen Kulturlandschaft ist ein Prozess, der über Jahre dauern wird. An dessen Ende werden wir jedoch mit Stolz und Freude auf den gelungenen Erhalt zahlreicher bäuerlicher Ensembles in Tirol blicken“, zeigt sich Landesrat Tratter optimistisch.
Wie wichtig entsprechendes Engagement ist, zeigt ein Blick in die Statistik: Der Tiroler Kunstkataster listet in der Kulturgüterdokumentation des Landes Tirol mehr als 7.300 Objekte bäuerlicher Architektur mit kulturhistorischer Bedeutung auf. 685 davon stehen unter Denkmalschutz, rund 950 der nicht geschützten Objekte sind in den letzten Jahrzehnten abgetragen worden.

Foto: Die Ögghöfe in Kaunertal – ein Beispiel für gelungenen Ensembleschutz in Tirol.


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