19.10.2017

 

Knapp über 543.000 Menschen dürften in Tirol wählen, beinahe 66 Prozent haben ihr Recht genützt. Die von Sebastian Kurz geführte Österreichische Volkspartei  erlangte dabei mit 38,61 Prozent und somit 136.757 Wählern die Mehrheit der Stimmen. Es folgte die Freiheitliche Partei, die mit 26,20 Prozent eine Wählerschaft von 92.784 Personen für sich verbuchen konnte. Die Sozialdemokratische Partei unter Christian Kern wurde lediglich Dritte mit 20,67 Prozent der Stimmen. Behaupten konnten sich auch die NEOS mit 19.069 Stimmen, die 5,38 Prozent entsprechen. Die Liste Pilz gab ihr Debüt mit 3,59 Prozent der Tiroler Wähler und Wählerinnen. Einen erheblichen Verlust mussten die Grünen einstecken. Sie erreichten nur knapp 3,85 Prozent und somit zum Vergleich weniger als ein Zehntel der Wähler der ÖVP.
Die Tiroler Volkspartei kann sich mit ihrem Ergebnis sehr zufrieden zeigen. Sie hat einen Zuwachs an Stimmen von 6,28 Prozent erreicht. In der Gemeinde Hinterhornbach die höchste Quote des Landes: Über 83 Prozent der Wahlberechtigten kreuzten das Kästchen der Schwarzen an. Rattenbberg gönnte der ÖVP jedoch keine Stimme zuviel. Mit 20,37 Prozent der Stimmen lieferte die Stadt das schlechteste Ergebnis der Partei. Für die Liste Pilz haben 9,88 Prozent gestimmt, was sie zur „Pilz-stärksten“ Gemeinde macht. Im Gegensatz dazu wurde in Hinterhornbach keine einzige Stimme an die Liste Pilz oder die Roten gegeben.
Die SPÖ holte sich ihre Wähler unter anderem in der Gemeinde Schönwies, die mit 34,8 Prozent die Roten an ihrer Spitze wollten, genauso wie Rum und Hall in Tirol.
Auch die FPÖ hat sich stark durchgesetzt. Wörgl, Rattenberg, Radfeld und Wiesing wollten neben den Gemeinden Polling in Tirol, Telfs, Wattens, Rietz und Tarrenz Heinz Christian Strache an der Spitze sehen. Die Gemeinden Namlos und Spiss erreichten für die FPÖ sogar einen Zuwachs von 28,06 beziehungsweise 24,84 Prozent.
Die Grünen können solche Zahlen nur im roten Bereich vorweisen. Mehr als 40 000 Stimmen hat die Partei verloren. Bei der letzten Wahl 2013 standen die Grünen noch auf 15,19 Prozent, heuer haben sie 11,34 Prozent der Wählerstimmen weniger. Zwar wurden sie in sechs Bezirken auf Platz fünf hinter den NEOS gewählt, die erforderlichen 4 Prozent, um in den Nationalrat zu ziehen, haben sie jedoch nur in Innsbruck und Innsbruck-Land erreicht. Ein schweren Absturz erlitten die Grünen in ihrer früheren Hochburg Sistrans: Dort fielen sie von 28,8 Prozent um 17,3 Prozent auf 7,5 Prozent zurück. In Zirl hatten sie 2013 noch 22 Prozent erreicht, am Sonntag waren es nur mehr 4,5 Prozent. Damit sind sie um über 17,5 Prozent zurückgefallen.
Insgesamt konnte das Land Tirol eine hohe Wahlbeteiligung aufweisen, obwohl sie seit der letzten Wahl um 1,21 Prozent auf 357 324 Wähler gesunken ist. Die fleißigsten Wähler leben in Schmirn: 80,65 Prozent der wahlberechtigten Schmirner haben am Sonntag das Wahllokal aufgesucht. Unterperfuss ist die „wahlfaulste“ Gemeinde: Nur 46,56 Prozent der Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben.
Die Tiroler haben ebenso einen Fortschritt in Richtung „Richtig wählen“ gemacht: „Nur“ 3.136 Stimmen waren dieses Jahr ungültig. Bei der letzten Nationalratswahl 2013 waren es noch 4.884 ungültige Stimmen.

 

Hier finden Sie die Ergebnisse auf Bundesebene:

https://wahl17.bmi.gv.at/

Hier finden Sie sämtliche Ergebnisse aus Tirol, den Wahlkreisen und aus den einzelnen Gemeinden inkl. Vorzugsstimmen:

https://wahlen.tirol.gv.at/nationalratswahl_2017/

VP-Vorzugsstimmenergebnisse im Überblick


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