12.10.2017

Haas ist seit kurzem Aufsichtsratsvorsitzender der Bioenergie Tirol eGen, der Beteiligungsgesellschaft von sieben großen Biomasse-Nahwärmeversorgungsanlagen im Land. Dabei war die Begeisterung am Beginn des Projektes noch nicht so groß. „Doch mit der Inbetriebnahme sind die kritischen Stimmen verstummt. Man nimmt das Heizwerk eigentlich gar nicht mehr wahr. Und einer der positivsten Punkte: Der graue Schleier, der vor allem in den kalten Monaten das Dorf bedeckt hat, ist verschwunden. Wir haben rauchende Kamine verloren und an Lebensqualität gewonnen“, freut sich Haas über das Erfolgsprojekt.
Jährlich werden 5000 Tonnen Kohlendioxid eingespart, das entspricht einer Menge von etwa zwei Millionen Litern Heizöl. Derzeit arbeitet man an der Optimierung der Brennstoffversorgung. „In einer waldreichen Gegend liegt es nahe, dass wir uns möglichst regional versorgen“, so Haas. Nationalrat Hermann Gahr, Obmann der Bioenergie Tirol eGen, freut sich ebenso über das gelungene Projekt: „Gerlos hat etwas Besonderes geschafft. Man war vorausschauend und hat den Breitbandausbau mit den Grabungen zum Fernwärmenetz verbunden. Heute reicht das Glasfaserkabel in jedes Haus im Versorgungsgebiet. Die Digitalisierung ist in Gerlos damit schon weit fortgeschritten.“ Die Versorgungsraten bis 10 Gigabit können sich sehen lassen.

Haas ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender
Seit kurzem arbeiten der Schwazer Nationalrat und der Gerloser Bürgermeister noch enger zusammen, schließlich hat Bgm. Andreas Haas eine neue, sehr wichtige Funktion übernommen: Er ist der Aufsichtsratsvorsitzende der Bioenergie Tirol. „Die Bioenergie Tirol eGen ist an sieben Biomasse-Nahwärmeversorgungsanlagen in den Regionen Tirols beteiligt. Dazu zählen etwa die Biomassewerke in Tannheim, Lermoos, Bad Häring und St. Ulrich am Pillersee. Für die Oberpinzgauer Anlage in Krimml haben wir 2011 den technischen und kaufmännischen Betrieb übernommen. Insgesamt werden 580 Kunden versorgt. Der Brennstoffbedarf für alle Anlagen beträgt in etwa 140.000
Schüttraummeter. Der Wärmeabsatz beläuft sich auf rund 80 Millionen Kilowattstunden “, erklärt der neue Aufsichtsratsvorsitzende.
Obmann Abg.z.NR Hermann Gahr ergänzt: „Die Verantwortung ist groß. Immerhin setzen wir 5,8 Mio. Euro durch den Wärmeverkauf um. Außerdem ist es uns wichtig, dass wir uns in der Bioenergie mit Zukunftsthemen beschäftigen. Dazu gehört die nachhaltige Energieversorgung genauso wie die verbesserte technische und umweltschonende Ausstattung unserer Werke.“
Für die Verantwortlichen der Bioenergie Tirol steht die Weiterentwicklung der Heizwerke und Nutzung regionaler Ressourcen im Fokus: „Die bestehenden Anlagen laufen gut und wirtschaftlich, außerdem bringen sie für die jeweilige Region große Vorteile. Aus diesem Grund werden wir hier weiter an der Optimierung und Fortführung einer stabilen Wärmeversorgung in Tirol arbeiten“, fassen Haas und Gahr zusammen.

Foto: (V. li.): Bgm. und Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Haas, Abg.z.NR Hermann Gahr und Bioenergie-Tirol-Geschäftsführer Klaus Flörl.


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