07.09.2017

Die Gäste waren freudig überrascht, als sie bei der Ankunft im Stubaital ihre hübschen, vorzüglich ausgestatteten Zimmer und Ferienwohnungen sahen. Zwar erwarteten sie nicht, beim „Urlaub am Bauernhof“ auf Heu schlafen zu müssen, aber sie hatten mit weit weniger Komfort gerechnet.
Im Heu schliefen sie später doch noch. Denn die „Stubaier Heunächte“ sind ein originelles Angebot des Vereines „Die Stubaier Bauern“. Die rustikale Romantik des Übernachtens in duftenden, getrockneten Gräsern gefällt den Gästen genauso gut wie das Krapfenbacken, die Drei-Höfe-Rundwanderungen, die Stallführungen, die Besichtigung einer alten Kornmühle, die Reitkurse, die Genusswanderungen und der Stieflerkurs, der Einblicke in die traditionelle Form des Heutrocknens gewährt.

Erfolgreiche Kooperation unterschiedlicher Höfe
1996 schlossen sich zwölf Bauernfamilien unter dem Namen „Die Stubaier Bauern“ zu einer Untergruppe von „Urlaub am Bauernhof“ zusammen, um ihren Gästen die Vielseitigkeit des bäuerlichen Lebens besser näher bringen zu können. Sie koordinierten ihre Angebote, arbeiteten Programme für die Gästebetreuung aus und konzipierten gemeinsame Werbeauftritte. Auf diese Weise arbeiten sie seitdem höchst erfolgreich zusammen, wie auch die Aufnahme unter die Finalisten von „Tourismus trifft Landwirtschaft“ beweist.
Die Mitglieder des Vereines: Untersillerhof, Hieserhof, Sternhof, Kassnhof, Gröbenhof, Roas‘nhof, Damelerhof, Omesberghof, Ladestatthof, Außerwieserhof, Fleckhof und Alpen-
gasthaus Gleinserhof. Die Höfe sind übers ganze Stubaital verteilt, ihr touristisches Angebot reicht vom Bergbauernhof mit Gastwirtschaft oder Reitmöglichkeiten bis zu Höfen mit exklusiven Wellnessoasen, Kräuterschaugärten und Direktvermarktung bäuerlicher Produkte. Der kleinste Betrieb beherbergt sechs Betten, der größte über 30. Acht Betriebe haben Milchkühe im Stall, zwei halten Mutterkühe, ein Hof hat sich auf Getreideanbau und Pferde spezialisiert, ein anderer auf Bienen.
Jeder Bauernhof bietet zusätzlich im Rahmen eines gemeinsamen Wochenprogrammes spezielle Erlebnishöhepunkte, von denen auch die Gäste der anderen Höfe profitieren. So wird es den Urlaubern nie langweilig und die authentischen Einblicke in den Alltag am Hof lassen ihr Verständnis für die bäuerliche Welt mit jedem Besuch wachsen. Auch die Stammgästebindung kann man auf diese Weise deutlich erhöhen, wie die Obfrau des Vereines, Anita Siller vom Untersillerhof in Neustift, bestätigt.

Familienparadies Bauernhof
Für Kinder aus dem urbanen Raum ist ein Urlaub am Bauernhof besonders anregend. Die Freiheit des Landlebens vermittelt ihnen ein neues Lebensgefühl, der Umgang mit Tieren stärkt ihre soziale Kompetenz, gleichzeitig tollen sie mit den Kindern der Bauernfamilien herum und hecken neue Abenteuer aus.
Auch das Helfen beim Stallausmisten und Brotbacken gefällt ihnen, denn die Erfahrung des Gebrauchtwerdens ist gut fürs Selbstbewusstsein. Die Eltern können inzwischen entspannen, ihren Hobbys nachgehen oder den nächsten Familienausflug planen.

Kulturlandschaft und Lebensart erhalten
Aber auch Paar-Reisende und Gruppen nützen das Angebot, denn alle Stubaier Höfe sind umgeben von herrlicher Natur, ideal zum Wandern, Biken, Paragliden und vieles mehr. Eines ist allen Menschen gemeinsam, die auf einem Bauernhof Erholung suchen: Sie schätzen die Nähe zur Natur, die Ruhe und die grundlegenden Werte des Lebens.
Anita Siller: „Uns wiederum freut es, wenn wir mit unserem Idealismus dazu beitragen können, unsere Kulturlandschaft und die traditionelle Tiroler Lebensart zu erhalten und an die nächsten Generationen weiterzugeben.“

Homepage:
www.stubai.at/stubaier-bauern


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