10.08.2017

Tatsächlich sind die Auswirkungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) 2014-2020 für Österreich – besonders jedoch für Tirols Bauernfamilien– durchwegs positiv zu werten. Das ergab ein Vergleich der Tiroler BauernZeitung.
Vergleicht man die Zahlen auf EU-, Österreich- und Tirol-Ebene, so kann Rupprechter als Landwirtschaftsminister auf eine durchaus positive Bilanz blicken. Immerhin kann deutlich festgehalten werden, das in der vorangehenden Finanzperiode Österreich und im besonderen Tirol zu den Gewinnern der Finanzperiode zählen. Dies geht aus einem Vergleich der Tiroler BauernZeitung hervor.
Besonders bei den Direktzahlungen, der Bergbauernförderung und von einer Aufwertung bei der Erschwernisgruppe profitiert Tirol im Österreichvergleich sogar überdurchschnittlich. Darüber hinaus ist Tirol eines jener drei Bundesländer, das seine Mittel in der GAP 2020 auf gleichem Niveau halten konnte. Österreichweit sind in der neuen GAP-Periode die Zahlungen aus 1. und 2. Säule leicht rückläufig und dennoch konnten die für Tirol vorgesehenen Mittel mit rund 158 Millionen Euro jährlich auf dem Niveau der letzten GAP-Periode gehalten werden.
Insgesamt wurden 2016 144,5 Millionen Euro im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik für Tirol ausbezahlt (2014: 144,6 Millionen Euro; 2013: 147,8 Millionen Euro). Daraus wird gut ersichtlich, das die Zahlungen für Tirol stabil geblieben sind.
„Kürzungen für die Bauern haben Auswirkungen für alle Menschen“, gibt sich Rupprechter kämpferisch im Bezug auf das Reflexionspapier der Europäischen Kommission, in dem Kürzungen im Agrarbereich angedacht werden. „Mit den Agrarfinanzen werden nicht nur Bauernfamilien und die Produktion von Lebensmitteln unterstützt, sondern vor allem auch der ländliche Raum. Ich warne davor, genau bei diesen Geldern den Sparstift anzusetzen, weil es genau jene Menschen betreffen würde, die ohnehin schon massiv um Chancengerechtigkeit kämpfen“, so Rupprechter, der kürzlich seinen Masterplan für den ländlichen Raum präsentierte. „Die Ausmaße wären für Österreich verheerend. Sterben die Bauern, stirbt das Land, und ist das Land erst einmal gestorben, so bedeutet das Abwanderung, Ausdünnung und eine Explosion der Ballungszentren. Von der Attraktivität des Wirtschafts- und Tourismusstandortes brauchen wir da dann gar nicht mehr zu sprechen. Deswegen werden wir uns um jeden Cent für das Agrarbudget einsetzen müssen. Zum Wohle aller Österreicherinnen und Österreicher“, meinte Rupprechter.
Mit Nachdruck betonte BM Andrä Rupprechter, dass er sich entschieden gegen Einsparungsvorhaben im EU-Agrarbudget stellen wird: „Ich werde in dieser Frage meine gesamte politische Erfahrung einbringen, Allianzen schmieden und um jeden Cent in Brüssel kämpfen. Hier geht es um das Weiterbestehen unserer kleinstrukturierten österreichischen Landwirtschaft, der höchstqualitativen Lebensmittelversorgung und des ländlichen Raumes. Der bäuerliche Familienbetrieb ist die stabilste und krisenfesteste Form der Landwirtschaft und nicht die Agrarindustrie“, betonte Rupprechter, der in einer möglichen Kürzung des mehrjährigen Finanzrahmens nach 2020 die Zukunft der Landwirtschaft und qualitativ hochwertigen Lebensmittelversorgung bedroht sieht.

Bild: Minister Andrä Rupprechter: „Es geht um das Weiterbestehen unserer kleinstrukturierten Landwirtschaft!“


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