18.05.2017

 

Das Ergebnis der DNA-Analyse liegt vor, ein Wolf hat die Schafe im Stubai gerissen. Wie berichtet, wurden im Stubaital im Gemeindegebiet von Fulpmes drei tote und vier verletzte Schafe gefunden, von denen drei getötet werden mussten. Bereits seit längerem ist das vermehrte Auftreten von Wölfen Thema in grenzübergreifenden Konferenzen im Alpenraum. „In den benachbarten Ländern Bayern und Südtirol ist das Auftreten von Wölfen schon lange kein Einzelfall mehr, dort häufen sich die Fälle“, berichtet Raggl.

Ein „bisschen“ Wolf gibt es nicht


„Der Totalschutz der Wölfe in Zentraleuropa führt zu einer Ausbreitung, die sich zunehmend beschleunigt. Immerhin beträgt die Vermehrungsrate 30 bis 47 Prozent pro Jahr“, weiß Raggl. Die Anzahl verdoppelt sich also alle drei Jahre. Ein weiteres Problem sieht Raggl in der Verpaarung mit Hunden. „Fehlen Paarungspartner, so verpaaren sich Wölfe mit Haus- und Hofhunden. Der Hybridisierungsgrad ist in Europa damit sehr weit fortgeschritten und die Anzahl der Wölfe in Europa – die 10.000er Marke ist bereits überschritten – verdeutlicht, dass es sich um keine gefährdete, vom Aussterben bedrohte Tierrasse mehr handelt“, führt Raggl weiter aus. „Wir brauchen nun rasch eine konzentrierte und umfassende Lösung im Umgang mit den Wölfen im Ostalpenraum, denn unsere Form der Almwirtschaft ist mit dem Wolf nicht kombinierbar“, fordert Peter Raggl.

Forderung nach wolffreien Zonen


Dass der Wolf aus den angrenzenden Ländern nun auch nach Tirol kommt, ist eine logische Konsequenz, die bereits absehbar war. „Deswegen wurden auch Herdenschutzprojekte in Osttirol gestartet – leider erwiesen sich diese mit wenig Erfolg gekrönt“, meint Raggl.
„Es gilt jetzt jedoch, rasch nachhaltige Lösungsansätze für den gesamten Ostalpenraum zu entwickeln“, betont Raggl, der seiner Forderung nach wolffreien Zonen zum Schutz der Weide- und Almwirtschaft besonderen Nachdruck verleiht. „Ein wichtiger Schritt wäre zu allererst die Herabsetzung des Schutzstatus der Großraubtiere in der EU und die Möglichkeit einer Regulierung der Population durch den Menschen. Alles andere hätte gravierende Auswirkungen auf die Alm-, Land- und Tourismuswirtschaft in unserem Land“, sagt Peter Raggl abschließend.


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