11.05.2017

Viele bäuerlichen Familien haben mit den Vorbereitungen für die heurige Almsaison schon begonnen, auch wenn der Winter sich immer wieder einmal zurückmeldet. Viele Arbeitsleistungen sind im Vorfeld notwendig, damit das Vieh einen guten und sicheren Almsommer verbringen kann.
Diesen Bauern und unserem Almvieh haben wir eine Kulturlandschaft zu verdanken, deren Erholungswert und Naturvielfalt von allen geschätzt wird.
In vielen unseren Nachbarländern ist die Weidetierhaltung als ökologischste Form der Nutztierhaltung durch die Rückkehr des Wolfes bereits in großer Gefahr. Weder Einzäunen noch Herdenschutzhunde können Wolfsangriffe verhindern. Eine Ausbreitung bei uns ist nur mehr eine Frage der Zeit.
Da Wölfe nicht nur wegen Hunger, sondern im Blutrausch töten, haben unsere Vorfahren schon gewusst, dass ein konfliktfreies Miteinander in einem stark besiedelten und landwirtschaftlich genutzten Gebiet, nicht möglich ist. In der Zwischenzeit ist aber noch die touristische Nutzung unserer Kulturlandschaft dazugekommen. Heute müssen wir schon unzählige Warntafeln auf Almen aufstellen, weil Wanderer anscheinend vor Kühen Angst haben.
Ich kann mir nicht Vorstellen wie bei uns noch Tourismus möglich sein soll, wenn im Wandergebiet ein Wolfsrudel vermutet wird.
Wölfe sind in Europa keineswegs vom Aussterben bedroht. Daher wäre es höchste Zeit, dass verantwortungsvolle Politiker erkennen, dass der Preis für die Wiederansiedlung dieser Raubtiere in einem stark genutzten ländlichen Raum viel zu groß ist.

Hans gwiggner, BBO Kufstein

h.gwiggner@wdn.at


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